Die Folgen treffen vor allem Kinder, Jugendliche und Familien: Vereine sehen sich aufgrund der höheren Kosten gezwungen, ihre Beiträge für Sportangebote anzuheben. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sie künftig in umliegende Gemeinden ausweichen, in denen Hallen günstiger angeboten werden.
Der Jugendtarif war keine Corona-Maßnahme
In der Gemeinderatssitzung wurde behauptet, der Jugendtarif sei als Corona-Maßnahme eingeführt worden. Der damals für das Ressort zuständige Stadtrat Albrecht Oppitz stellt klar:
„Mehrere Vereine sind damals auf mich zugekommen und haben die Hallenkosten beklagt. Ich wollte deshalb gezielt Purkersdorfer Vereine unterstützen, die Angebote für Kinder und Jugendliche anbieten. Das war die Geburtsstunde des U18-Sondertarifs.“
Der Tarif wurde zunächst für Volks- und Mittelschulen eingeführt und rund ein halbes Jahr später auf die AHS-Turnsäle ausgeweitet.
Sportangebote müssen für alle leistbar bleiben
Kinder und Jugendliche brauchen attraktive Alternativen zu Computer und Handy: Bewegung, Sport und Gemeinschaft.
Dafür braucht es Vereine, die ein vielfältiges und leistbares Angebot schaffen können – und Rahmenbedingungen, die sie dabei unterstützen.
Deshalb setzen wir uns weiterhin dafür ein, den Sportstandort Purkersdorf für unsere Vereine und unsere Jugend attraktiv und leistbar zu halten.
Wir bleiben dran und informieren über die weiteren Entwicklungen.




